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Abraham, Isaak und Ismael in Auschwitz

Sonntag, 26. Januar 2020

15:00 - Szenische Lesung in der KZ-Gedenkstätte Neckarelz zum Holocaust-Gedenktag

Die Rampe von Auschwitz. Foto: Bundesarchiv_B_285_Bild-04413

Menschen, die sich um Geflüchtete aus moslemischen Ländern kümmern, stoßen bei diesen nicht selten auf tief verwurzelten Antisemitismus bzw. auf Feindschaft zu Israel. Umgekehrt nehmen die neu Ankommenen wahr, dass ihren PartnerInnen, oft engagierten Ehrenamtlichen, das Gedenken an die NS-Verbrechen und Völkermord sehr wichtig sind. Daraus ergeben sich Gespräche und Konflikte, die häufig beim Thema "Auschwitz" landen.
Aus diesen Gesprächserfahrungen  haben Mitglieder der "Aktion 60+" in Brühl zusammen mit Geflüchteten eine szenische Lesung entwickelt. Sie lässte Vertreter der drei Weltreligionen des Nahen Ostens in der Gedenkstätte Auschwitz zusammentreffen. Die drei Patriarchen sprechen wie heutige Menschen und reden sich mit "Bruder" und "Vater" an. Abraham steht dabei für alle drei Religionen, sein Sohn Ismael (mit der Ägypterin Hagar) spricht als Stammvater der arabisch-moslemischen Völker, sein Sohn Isaak (mit Sara) als wichtige Bezugsperson für Juden und Christen.
Die Drei reden über die vielen Toten und den Hass auf Juden, über arabische Sympathien für Hitler, über die Frage, ob die Wahrnehung des Leids der anderen helfen kann, den Hass zu überwinden. Können die Religionen dazu beitragen, die Konzepte der Menschenwürde und des Friedens zu verankern?

"Alles ist erleuchtet"

Montag, 27. Januar 2020

17:00 - Vorspann im Schulhof - 17.30 Filmstart in Seminarraum

Copyright: Warner

Der Amerikaner Jonathan (Elijah Wood) sammelt Familienstücke aller Art. Eines Tages entdeckt er das Foto einer Frau, die während des Zweiten Weltkriegs seinem jüdischen Großvater in der Ukraine das Leben gerettet hat. Er will die Unbekannte ausfindig machen und mehr über sie herausfinden. Daher begibt Jonathan sich auf den Weg nach Europa. Doch schnell gewinnt die Reise durch viele bewegende Offenbarungen überraschend an Bedeutung.

USA 2005, 103 min. Freigegeben ab 12 Jahren

Vom Barackenbaukommando zum KZ-Außenlager. Das Lager Asbach 1944/45

Montag, 03. Februar 2020

19:00 - Clubraum der Mehrzweckhalle Obrigheim-Asbach (Im Wengert, 74847 Obrigheim

Nut wenige Überreste des Lagers Asbach sind noch im Wald zu finden

Das KZ-Außenlager Asbach bestand nur für wenige Monate – von September 1944 bis März 1945. Im Komplex der sogenannten „Neckarlager“ rund um das KZ-Außenkommando Neckarelz bildete es eines der „kleinen“ Lager, denn es beherbergte nur etwa 150 – 200 KZ-Häftlinge.
Doch war es viel größer gedacht – es sollte bis zu 1500 Arbeitern der Rüstungsverlage-rungsprojekts „Goldfisch“  Unterkunft bie-ten. KZ-Häftlinge sollten 32 Baracken im Wald errichten,  teils auf Asbacher, teils auf Daudenzeller Gemarkung. Doch so weit kam es nicht – das Lager Asbach blieb letztlich ein Baukommando für ein riesiges Lager, das nie fertig wurde.
Die genauen Zusammenhänge wird Arno Huth in seinem Vortrag anhand von Dokumenten, Bildern und Zeitzeugenberichten erläutern, danach ist Zeit für Rückfragen und Diskussion.