»Goldfisch« war der Tarnname des unterirdischen Daimler-Motorenwerks in der Gipsgrube Obrigheim. Rund um dieses Schlüsselwerk der Luftrüstungsindustrie entstanden 1944/45 sechs Konzentrationslager, zwei davon in Neckarelz. Doch auch in Mosbach hat »Goldfisch« Spuren hinterlassen. Auf einer Wanderung am 1. Mai wollen wir ihnen nachgehen.
Gewaltfreie Kommunikation (nach Marshall Rosenberg) geht grundsätzlich davon aus, dass Menschen gerne zum Wohle anderer beitragen. Dabei nutzt sie die Sprache, um Mitgefühl für sich selbst und anderen zu entwickeln.
Besonders in Konflikten hat sich das Modell der Gewaltfreien Kommunikation bewährt. Es hilft die eigene Motivation zu erkennen und zu einem wechselseitigen Verständnis zu gelangen. Was in emotional aufgeladenen Situationen in unserem Kopf passiert, sortiert GFK in die folgenden Aspekte um: Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis und Bitte.
Am 16.10.2011 wurde mit einem Festakt die der Neubau der KZ-Gedenkstätte Neckarelz eingeweiht. Hierzu waren viele Überlebende
des KZ-Außenlagers angereist. Neben diesen waren Vertreter der Politik, Freunde und Förderer sowie viele Mitglieder des Vereins
KZ-Gedenkstätte e. V. zu Gast.
Am Sonntag, dem 16. Oktober 2011 ist es endlich so weit: die neue KZ-Gedenkstätte Neckarelz wird an diesem Tag feierlich
eingeweiht. Im Mittelpunkt der Eröffnungsfeier um 11 Uhr in der Turnhalle der Clemens-Brentano-Grundschule stehen unsere
internationalen Gäste. Es haben sich insgesamt zwölf hoch betagte Überlebende der »Neckarlager« oder anderer
Außenkommandos von Natzweiler-Struthof angesagt, außerdem viele Familienangehörige der zweiten und der dritten Generation.
Mit rosa Granit wird der Opfer gedacht. Delegation aus Mosbach besucht das ehemalige KZ Natzweiler.
Die Landesstiftung Baden-Württemberg fördert die Ausstellung »Schule der Erinnerung#&171; in der neuen
KZ-Gedenkstätte.
Hans Jürgen Klumb, Richard Lallathin, Dorothee Roos und Verena Unmüßig vom Verein KZ-Gedenkstätte Neckarelz nahmen am 65.
Kongress der französischen KZ-Überlebenden von Dachau teil. Er fand in diesem Jahr in Compiègne (ca. 100 km östlich von Paris)
statt. An diesem Ort bestand von 1941 bis 1944 ein großes Sammellager, in welchem vor allem politische Häftlinge aus ganz
Frankreich zusammengezogen wurden. Vom Bahnhof aus wurden sie dann nach Deutschland in verschiedene KZs deportiert.
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http://www.mlr.baden-wuerttemberg.de
http://ec.europa.eu/agriculture/index_de.htm
http://leader.baden-wuerttemberg.de
Turnusgemäß fand eine Sitzung des Schul-, Kultur- und Partnerschafts-ausschusses statt. Zum ersten Mal allerdings tagte man im
Seminarraum der KZ-Gedenkstätte Neckarelz. Und erfreulich viele Kreisrätinnen und Kreisräte nutzten das Angebot von Dorothee Roos,
selbst Ausschussmitglied und Vorsitzende des Vereins KZ-Gedenkstätte Neckarelz e.V., zu einem ganz besonderen "Vorprogramm":
einer Führung nämlich durch die neu gestalteten Räume.
Ende 2010 wurde in der Gipsgrube Obrigheim eine alte Kipplore aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges
gefunden. Sie befand sich an der Stelle, wo im Jahr 1944/45 KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter in der
unterirdischen Fabrik »Goldfisch« Flugzeugmotoren für Kampfflugzeuge herstellen mussten.
Am 16. Mai wurde die 2. Auflage des Buches Goldfisch und Zebra vorgestellt. Die Veranstaltung begann um 19 Uhr im Auguste-Pattberg-Gymnasium.
Sie können das Buch über den Buchhandel bestellen.
»Dieses Gespräch war ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer engen deutsch-französischen
Kooperation« - dies sagte Madame Valerie Drechsler, Direktorin der Gedenkstätte »Centre
Européen du Résistant Déporté - Le Struthof (CERD)« am Ort des ehemaligen Konzentrationslager Natzweiler, am
Ende ihres Arbeitsbesuchs in Mosbach. Sie hatte sich dort Ende Oktober mit einem Arbeitskreis aus
Mitgliedern des Vereins KZ-Gedenkstätte unter Leitung der Vorsitzenden Dorothee
Roos getroffen.
Das Stammlager der »Neckarlager«, das KZ Natzweiler-Struthof in den Vogesen, wurde ab dem 5. September 1944 wegen der herannahenden Front evakuiert.
Die im Hauptlager noch anwesenden 6000 Häftlinge wurden fast alle nach Dachau gebracht.
Die linksrheinischen Außenkommandos, meist im Elsass, aber auch in Lothringen und im deutschen Moseltal gelegen, wurden aufgelöst.