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Handlungsorientiertes Lernen „mit Abstand“ ausprobieren

Studierende der Uni Heidelberg kamen als erste Gruppe nach dem Lock-Down

12 Studierende eines geschichtsdidaktischen Seminars der Universität Heidelberg  haben am 27. Juni die lange „Corona-Pause“ für Gruppen  beendet. Sie waren in die Gedenkstätte Neckarelz gekommen, um Modelle des handlungsorientierten und entdeckenden Lernens auszuprobieren.

Hier bot sich das Modul  der „Materialkisten“ an. Anhand eines selbst gewählten Gegenstands erarbeiten die Besuchenden selbst ein „Puzzlestück“ der Geschichte und stellen es der Gruppe vor. Damit verbunden ist biografische Arbeit an der Lebensgeschichte eines ehemaligen Häftlings. Dessen Biografie wird betrachtet und ins Spannungsfeld zwischen Geschichte und Gegenwart gestellt.
Natürlich blieb es nicht beim einfachen Ausprobieren der Themenkisten, Phasen der Reflexion aus der Sicht des Lehrenden schlossen sich an.  

Das schöne Wetter begünstigte dabei die Erarbeitung und die Vorstellung  der Ergebnisse. Die Studierenden konnten im Freien arbeiten und in den Ausstellungsräumen jeweils nur in kleinen Gruppen mit den notwendigen Abständen recherchieren. Nach einer langen Zeit der bloß virtuellen Seminararbeit empfanden die jungen Leute diesen mit viel Handlung und Bewegung verbundenen Projekttag als wohltuende Erfahrung.