Diese Webseite nutzt Cookies

Diese Webseite nutzt Cookies zur Verbesserung des Erlebnisses unserer Besucher. Indem Sie weiterhin auf dieser Webseite navigieren, erklären Sie sich mit unserer Verwendung von Cookies einverstanden.

Einige dieser Cookies sind technisch zwingend notwendig, um gewissen Funktionen der Webseite zu gewährleisten.

Darüber hinaus verwenden wir einige Cookies, die dazu dienen, Informationen über das Benutzerverhalten auf dieser Webseite zu gewinnen und unsere Webseite auf Basis dieser Informationen stetig zu verbessern.

Die KZ-Gedenkstätte ist geöffnet - es gilt "Öffnungsstufe 1

Montag, 28. Juni 2021

20:00 - KZ-Gedenkstätte Neckarelz

Die KZ-Gedenkstätte ist wieder jeden Sonntag von 14 bis 17 Uhr offen - eine "3G-Pflicht" besteht nicht.  Es gelten ab 28.6. die  Hygiene- und Abstandsregeln der Öffnungsstufe 1, solang die Inzidenz im Neckar-Odenwald-Kreis unter 10 liegt. Das bedeutet vor allem: Masken tragen, Hygieneregeln einhalten und Kontaktdaten notieren.

Gruppen von Erwachsenen bis zu 25 Personen können empfangen werden. Die drei G-Gruppen werden dabei mitgezählt. Größere Gruppen sind nicht möglich, weil dann die Abstandsregeln greifen.

Für Schulklassen gilt diese Regel nicht, da hier kein Abstand eingehalten werden muss.

"Vom Barackenbaukommando zum KZ-Außenlager. Das Lager Asbach/Daudenzell 1944/45"

Freitag, 13. August 2021

19:00 - Sport- und Festhalle Aglasterhausen

Überreste der ehemaligen Küchenbaracke im Hönigwald

Das KZ-Außenlager Asbach bestand nur für wenige Monate – von September 1944 bis März 1945. Es lag größtenteils auf Daudenzeller Gemarkung, ist aber unter dem Namen "Asbach" in die Geschichte eingegangen. Im Komplex der sogenannten „Neckarlager“ rund um das KZ-Außenkommando Neckarelz bildete es eines der „kleinen“ Lager, denn es beherbergte nur etwa 150 – 200 KZ-Häftlinge.

Doch war es viel größer geplant – es sollte bis zu 1500 Arbeitern der Rüstungsverlagerungsprojekts „Goldfisch“  Unterkunft bieten. KZ-Häftlinge sollten 32 Baracken im Wald errichten. Doch so weit kam es nicht – das Lager Asbach blieb letztlich ein Baukommando für ein riesiges Lager, das nie fertig wurde.

Die genauen Zusammenhänge wird Arno Huth, stellvertretender Vorsitzender der KZ-Gedenkstätte Neckarelz, in seinem Vortrag anhand von Dokumenten, Bildern und Zeitzeugenberichten erläutern, danach ist Zeit für Rückfragen und Diskussion.

Vom 13. bis 15. August 2021 werden Studierende der Archäologie der Universität Tübingen das Lagergelände im Wald denkmalfachlich erkunden. Dies geschieht im Rahmen eines Projekts des Landesamts für Denkmalpflege zu den Überresten der Außenlager des KZ Natzweiler. Auf Luftaufnahmen mit Bodenradarsystemen kann man die Standorte der begonnenen und vollendeten Baracken gut erkennen, außerdem ragen einige Überreste aus dem Waldboden. Die Studierenden werden ein Grabungsfeld festlegen, die eigentliche Grabung findet dann im Herbst statt. Da das Gelände nie überbaut wurde, erhofft sich Projektleiter Attila Dézsi einiges an Erkenntnissen und Funden. 

Der Vortrag von Arno Huth versteht sich als kleines "Begleitprogramm" dazu und soll interessierte BürgerInnen informieren. 

Spätsommerliche Wanderung auf dem Geschichtslehrpfad "Goldfisch"

Sonntag, 29. August 2021

15:00 - sowie 15:00 Uhr und 15:30. Treffpunkt jeweils Bushalt "Gardinenfabrik Obrigheim"

Wie immer findet am letzten Sonntag im August eine geführte Wanderung auf dem Geschichtslehrpfad Goldfisch statt. Noch ist nicht ganz klar, ob sie wegen der Corona-Regeln in mehrere Gruppen aufgeteilt werden muss. In diesem Fall ist auch eine Anmeldung erforderlich. Die näheren Bedingungen werden rechtzeitig auf dieser Website mitgeteilt. Anmeldungen unter vorstand@kz-denk-neckarelz.de sind ab sofort möglich.

Der Pfad verbindet die oberirdischen Reste der unterirdischen Fabrik, die Stollen-Anlage wird dabei nicht betreten. Die Wanderstrecke ist ca. 2,5 km lang und verläuft  großenteils im Schatten. Allerdings ist der Weg nicht barrierefrei, ein Treppenweg von 100 Stufen muss überwunden werden. Festes Schuhwerk wird empfohlen. Bei starkem Regen fällt die Wanderung aus. Parkmöglichkeiten nur im Industriegebiet Obrigheim –  keinesfalls beim Pfad selbst.