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KZ-Gedenkstätte Neckarelz ist seit Mai und bis Ende November 2020 geöffnet

Sonntag, 10. Mai 2020

14:00 - KZ-Gedenkstätte Neckarelz

Die KZ-Gedenkstätte Neckarelz ist seit dem 10. Mai 2020 wieder  jeden Sonntag von 14 bis 17 Uhr für individuelle Besuche offen. Es gelten die üblichen Hygiene- und Abstandsregeln. Die Zahl der Menschen  pro Raum ist begrenzt, doch dürfte dies wegen der Größe und Zahl der Räume kaum zu Engpässen führen. Alle Regeln werden durch Beschilderung kenntlich gemacht.
Auch Gruppenbesuche sind unter Einhaltung der Regeln wieder möglich. Die Höchstbesucherzahl, verteilt auf verschiedene Räume, beträgt derzeit 22 Personen. Nach einem Einführungsgespräch erkunden die Teilnehmenden eigenständig die Gedenkstätte, das Abschlussgespräch findet nach Möglichkeit im Freien statt.
Wir bitten alle Besuchenden, ihre eigenen Mund-Nase-Bedeckungen mitzubringen. Wir halten aber auch Masken zum einmaligen Gebrauch bereit.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Gedenkfeier zur Pogromnacht mit Michael Blume

Montag, 09. November 2020

18:00 - Marktplatz Mosbach - Achtung: Ort und Tag sind anders als sonst!

Der Antisemitismus-Beauftragte des Landes Baden-Württemberg, Dr. Michael Blume. Foto: stm-ba-wü

Jedes Jahr im November gedenkt die Stadt Mosbach zusammen mit BürgerInnen der Zerstörung der Synagoge 1938 und der anschließenden Verbrennung der Kultgegenstände auf dem Marktplatz. 
Im Jahr 2020 findet die Gedenkfeier findet, anders als sonst, am historischen Ort, also dem Marktplatz, statt. Dies hat - auch - mit den Abstandsgeboten wegen der Corona-Pandemie zu tun.
Auch der Termin hat sich geändert. Ausnahmsweise stimmt der Mosbacher Gedenktag heuer mit dem Datum der sogenannten "Reichskristallnacht" überein, bei der am Abend des 9. November 1938 landauf, landab von bestellten NS-Trupps Synagogen in Brand gesteckt und jüdische Menschen terrorisiert wurden.

Leider fühlen sich heute jüdische BürgerInnen in Deutschland oft nicht mehr sicher. Antisemitismus und Verschwörungsmythen sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen, Juden werden z.B. für die Pandemie verantwortlich gemacht. Übergriffe und Beleidigungen nehmen zu.
Aus diesem Grund haben die diesjährigen Organisatoren (Geschichts. und Museumsverein Mosbach, KZ-Gedenkstätte Neckarelz und Volkshochschule Mosbach) den Antisemitismus-Beauftragten von Baden-Württemberg, Michael Blume, zu einer Rede auf dem Marktplatz eingeladen. Er wird dabei Gestern und Heute verknüpfen und Handlungsmöglichkeiten aufzeigen.

Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nicht vorgesehen. Die BesucherInnen werden jedoch gebeten, das Corona-Formular der Stadtverwaltung bereits ausgefüllt mitzubringen. So können Warteschlangen am besten vermieden werden.