Diese Webseite nutzt Cookies

Diese Webseite nutzt Cookies zur Verbesserung des Erlebnisses unserer Besucher. Indem Sie weiterhin auf dieser Webseite navigieren, erklären Sie sich mit unserer Verwendung von Cookies einverstanden.

Einige dieser Cookies sind technisch zwingend notwendig, um gewissen Funktionen der Webseite zu gewährleisten.

Darüber hinaus verwenden wir einige Cookies, die dazu dienen, Informationen über das Benutzerverhalten auf dieser Webseite zu gewinnen und unsere Webseite auf Basis dieser Informationen stetig zu verbessern.

Die KZ-Gedenkstätte ist geöffnet

Donnerstag, 12. August 2021

20:00 - KZ-Gedenkstätte Neckarelz

Die KZ-Gedenkstätte ist jeden Sonntag von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Seit dem 16. August müssen Besucherinnen - wie bei allen kulturellen Einrichtungen - nachweisen, dass sie geimpft oder genesen sind. Trifft beides nicht zu, muss ein aktueller Corona-Schnelltest vorgelegt werden, der nicht älter als 24 Stunden ist.
Darüberhinaus bitten wir alle, die üblichen die Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten, eine medizinische Maske tragen und ihre Kontaktdaten zu hinterlassen.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
 

Gedenken an die Progromnacht - Aufstehen gegen Antisemitismus heute

Dienstag, 09. November 2021

18:00 - Marktplatz Mosbach

Foto: Staatsministerium Baden-Württemberg

Im Jahr 2020 ist das Gedenken an die Pogromnacht pandemiebedingt ausgefallen. Nun wird die damals geplante Veranstaltung nachgeholt. Sie findet nicht auf dem Synagogenplatz, sondern auf dem Marktplatz statt, also genau dort, wo am Morgen nach der Pogromnacht 1938 die Kultgegenstände aus der Mosbacher Synagoge verbrannt wurden. Auch das Datum ist ein anderes als in Mosbach üblich: 9. November.
Noch mehr als sonst wird es um die Gegenwart gehen: wie ein Katalysator hat das Corona-Virus neue antisemitische Tendenzen bloßgelegt. Sie beruhen auf alten Verschwörungsmythen, breiten sich im Netz immer weiter aus und können zu mörderischen Taten führen. Dies zeigt der Anschlag auf die Synagoge in Halle. Deshalb haben die diesjährigen Verantwortlichen - VHS Mosbach, Geschichts- und Museumsverein und KZ-Gedenkstätte  - Herrn Blume eingeladen, über diese beunruhigenden Erscheinungen zu sprechen und Gegenkräfte zu mobilisieren
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, es gilt die 3G-Regel. Wer teilnehmen möchte, wird herzlich gebeten, den Fragebogen zur Kontaktverfolgung schon ausgefüllt mitzubringen, um Schlangen am Eingang in das Marktplatz-Areal zu vermeiden. Das Dokument finden Sie hier.

"Rückkehr eines Auschwitz-Kommandanten - Wie Fritz Hartjenstein drei Todesurteile überlebte"

Sonntag, 28. November 2021

11:00 - Matinée in der KZ-Gedenkstätte Neckarelz

Jürgen Gückel Foto: Vandenhoeck & Rupprecht

Fritz Hartjenstein war von November 1943 bis Mai 1944 Lagerkom­mandant von Auschwitz-Birkenau. Anschließend wurde ins Hauptlager Natzweiler ver­setzt. Am 1.September 1944 gab er den Räumungs­befehl für alle linksrheinischen Lager von Natz­weiler und zog im November mit der Komman­dantur in die Neckardörfer Guttenbach, Binau und Neunkirchen. Von Guttenbach aus befehligte er bis Mitte Februar 1945 den Gesamtkomplex Natzweiler. Insofern ist Hartjenstein keine ferne Figur, sondern jemand, der in der Region gewirkt hat, auch wenn diese wenigen Monate in seinem Leben eher Episode geblieben sind.

Der Journalist und Gerichtsreporter Jürgen Gückel (Foto: V&R), der wie Hartjenstein selbst aus Peine in Niedersachsen stammt, hat Hartjensteins Leben, Taten und vor allem auch die Nachkriegsprozesse akribisch recherchiert. Sein Biografie-Buch versucht, dem Menschen hinter der Mord-Verantwortung gerecht zu werden. Man darf ge­spannt sein.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Verlag Vandenhoeck & Rupprecht sowie mit dem Gedenkstättenverbund VGKN statt. Sie schließt das Gedenkstättenjahr 2021 ab.