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Vernissage zur Dezember-Ausstellung im Rathaussaal Mosbach

Freitag, 06. Dezember 2019

18:00 - Rathaussaal Mosbach

"Ich sehe keinen Unterschied". Gemälde von Anna Steiger

Im März 2018 nahm die damalige Klasse 10 d des Ganztagsgymnasiums Osterburken am grenzüberschreitenden Kunstprojekt "Fraternité - Brüderlichkeit" teil.  Unter dem Motto "Was bleibt?!" malten die Jugendlichen das, was ihnen nach einem intensiven Besuch der KZ-Gedenkstätte Neckarelz im Kopf und im Herzen geblieben war.
Wegen der Größe der Kunstwerke (genau 1 x 1 m) können in den Vitrinen im Rathaussaal nicht die Originale ausgestellt werden, sondern nur Fotografien.
Die Fotos werden dennoch einen Eindruck vom Projekt geben - entstanden sind sehr unterschiedliche und eigenständige Werke.
An der Dezember-Ausstellung im Mosbacher Rathaussaal nehmen historisch und künstlerisch arbeitende Vereine und Gruppen aus Mosbach und Umgebung teil. Die Ausstellung wird am Wochenende des zweiten Advent (6. - 8. Dezember 2019) gezeigt. Die Vernissage findet am Freitagabend statt, am Am Samstag und Sonntag ist die Ausstellung von 10 bis 20 Uhr geöffnet.

Die Gedenkstätte ist im Dezember 2019 sonntags geschlossen

Sonntag, 01. Dezember 2019

00:00 - KZ-Gedenkstätte Neckarelz

Letzter regulärer Öffnungstag der Gedenkstätte im Jahr 2019 ist der Sonntag des 24. November (Totensonntag). Im Dezember und bis einschließlich 19. Januar ist die Ausstellung geschlossen, Gruppen werden während dieser Zeit nach voriger Anmeldung jedoch jederzeit gerne empfangen. 

 

Abraham, Isaak und Ismael in Auschwitz

Sonntag, 26. Januar 2020

15:00 - Szenische Lesung in der KZ-Gedenkstätte Neckarelz zum Holocaust-Gedenktag

Die Rampe von Auschwitz. Foto: Bundesarchiv_B_285_Bild-04413

Menschen, die sich um Geflüchtete aus moslemischen Ländern kümmern, stoßen bei diesen nicht selten auf tief verwurzelten Antisemitismus bzw. auf Feindschaft zu Israel. Umgekehrt nehmen die neu Ankommenen wahr, dass ihren PartnerInnen, oft engagierten Ehrenamtlichen, das Gedenken an die NS-Verbrechen und Völkermord sehr wichtig sind. Daraus ergeben sich Gespräche und Konflikte, die häufig beim Thema "Auschwitz" landen.
Aus diesen Gesprächserfahrungen  haben Mitglieder der "Aktion 60+" in Brühl zusammen mit Geflüchteten eine szenische Lesung entwickelt. Sie lässte Vertreter der drei Weltreligionen des Nahen Ostens in der Gedenkstätte Auschwitz zusammentreffen. Die drei Patriarchen sprechen wie heutige Menschen und reden sich mit "Bruder" und "Vater" an. Abraham steht dabei für alle drei Religionen, sein Sohn Ismael (mit der Ägypterin Hagar) spricht als Stammvater der arabisch-moslemischen Völker, sein Sohn Isaak (mit Sara) als wichtige Bezugsperson für Juden und Christen.
Die Drei reden über die vielen Toten und den Hass auf Juden, über arabische Sympathien für Hitler, über die Frage, ob die Wahrnehung des Leids der anderen helfen kann, den Hass zu überwinden. Können die Religionen dazu beitragen, die Konzepte der Menschenwürde und des Friedens zu verankern?