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Besuch von Guillaume d'Andlau

Neuer Leiter der Gedenkstätte CERD Natzweiler in Neckarelz

Im Zeichen Europas: Dorothee Roos, Guillaume d'Andlau und Anja König, Koordinatorin des VGKN (v.l.n.r.)

Dass der Besuch am 22. Januar erfolgte, war ein Zufall. Doch das Datum, Tag der Unterzeichnung des deutsch-französischen Freundschaftsvertrages passte gut, als Guillaume d'Andlau, der neue Leiter des Centre européen du résistant déporté (CERD), der Gedenkstätte am Ort des ehemaligen Hauptlagers Natzweiler, die KZ-Gedenkstätte Neckarelz besuchte.
Zunächst führte Dorothee Roos den Gast durch die Ausstellung, beginnend im Raum "Natzweiler am Neckar". Dieser veranschaulicht die Beziehungen zwischen Hauptlager und Außenlagern und zeigt die Verlagerung der Kommandantur von Natzweiler nach Guttenbach im Spätherbst 1944.
Interessiert zeigte sich d'Andlau, der sein neues Amt am 1. Oktober 2019 angetreten hat,  auch an der pädagogischen Arbeit der Gedenkstätte.
Im zweiten Teil kam Anja, König hinzu, die Koordinatorin des "Verbundes der Gedenkstätten im ehemaligen KZ-Komplex Natzweiler" (VGKN)-  Thema war der Stand der gemeinsamen Projekte von CERD und  VGKN, dessen Vorsitzende Dorothee Roos derzeit ist. Im Zuge der Verleihung des Europäischen Kulturerbe-Siegels wurden drei Projekte definiert und auf den Weg gebracht: ein Webportal, eine Datenbank aller Häftlinge des KZ-Komplex Natzweiler und deutsch-französische Lehrerfortbildungen. Bilanz: Viel Arbeit ist schon erledigt - und doch bleibt noch jede Menge zu tun.