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Brüderlichkeit und Freiheit

Kunstwerke der deutsch-französischen Erinnerungskultur bei der Volksbank Kirnau in Osterburken

Seit dem 5. April leuchtet ein deutsch-französisches Kunstwerk auf dem Platz zwischen derm Römermuseum Osterburken und der Volksbank Kirnau. Geschaffen wurde es von Harald Gruber (Dessau)  und Bernard Latuner (Mulhouse) gemeinsam – im Rahmen des deutsch-französischen Kunstprojekts „Fraternité/Brüderlichkeit“. In der Volksbank sind 17 Kunstwerke vom SchülerInnen des Ganztagsgymnasiums Osterburken zu sehen, die beim damit verbundenen pädagogischen Begleitprojekt „Was bleibt?!“ entstanden. Beide Projekte verdanken sich der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen dem Centre Européen du Résistant Déporté (CERD9 im Elsass und dem Verbund der Gedenkstätten im ehemaligen KZ-Komplex Natzweiler.
Nach der Begrüßung durch Volksbank-Vorstand Dieter Ehmann gingen Landrat Dr. Achim Brötel und die Schulleiterin des GTO, Regina Krudewig-Bartel, auf die Gründe und Hintergründe des Projekts ein. Das GTO wurde zur Teilnahme eingeladen, weil dort seit Jahrzehnten jedes Jahr das sogenannte  „Natzweiler-Projekt“ der 9. Klassen läuft. 
Bürgermeister Jürgen Galm schilderte die dramatischen Tage des Kriegsendes 1945 in Osterburken, als die Stadt zum Ort der wiedergewonnenen Freiheit für schwerkranke Häftlinge aus den Neckarlagern wurde. Alle Redner Innen unterstrichen die Bedeutung einer  grenzüberschreitenden Erinnerungskultur im heutigen Europa.
Ein bewegendes Grußwort des französischen Künstlers Bernard Latuner las Arlette Hasselbach, die Vorsitzende der elsässischen  Natzweiler-Gedenkstätte „Tunnel von Urbès“ in französischer Sprache vor. Dorothee Roos, Vorsitzende des Verbundes der Gedenkstätten im ehemaligen KZ-Komplex Natzweiler, übersetzte  und unterstrich, dass Gedenkstätten, neben vielen anderem, auch  Orte der Versöhnung und einer inzwischen möglichen „geschwisterlichen“ Zusammenarbeit seien.