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KZ-Gedenkstätte
Neckarelz e. V.

Vor 70 Jahren : Wie kam es zur Verlagerung der Kommandantur des KZ Natzweiler nach Guttenbach und Binau?

Noch immer nahezu unbekannt ist die Tatsache, dass sich die Schlussphase des großen Konzentrationslagers Natzweiler in zwei Dörfern der Neckarregion entschied: in Guttenbach und Binau. Im November zogen der oberste Kommandant des KZ-Komplexes Natzweiler und sein Verwaltungsstab dorthin um, nachdem das Lager Natzweiler-Struthof im Elsass geräumt und später von den Alliierten entdeckt worden war ….

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100 Besucher im »Bauch des Goldfischs«

Alle 2 Jahre lädt der Verein KZ-Gedenkstätte zum »Besuch im Bauch des Goldfischs« ein, das heißt, zu einer Busexkursion in die Gipsgrube Obrigheim. In die beschlagnahmten Stollen dieser Grube wurde im Jahr 1944/45, also genau vor 70 Jahren, das Daimler-Benz-Flugzeugmotorenwerk Genshagen verlagert. Wie immer, war auch im Jahr 2014 die Fahrt sehr schnell ausgebucht - das Interesse an der »verborgenen Geschichte« ist groß ….

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KZ Kislau - » LernOrt Zivilcourage« . Präsentation einer neuen Denk-Stätte in Baden

Di., 28.10.2014. Die zahlreichen Außenlager des KZ Natzweiler in Baden und Württemberg , darunter die Lager um Neckarelz, wurde alle erst zwischen 1943 und 1945 eröffnet und zählen somit zu den »späten KZs«. Direkt nach Hitlers Machtergreifung gab es jedoch auch frühe KZs, die für deutsche Demokraten und Nazigegner bestimmt waren. Am Ort eines dieser frühen KZs, in Kislau bei Karlsruhe, soll ein innovativer Gedenkort entstehen: der LernOrt Zivilcourage.

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Betroffenheit beim Vortrag über den Warschauer Aufstand.

Warschauer Aufstand. Am 1. September, dem Antikriegstag, hielt der Historiker Peter Koppenhöfer (Schwetzingen) einen Vortrag über die Niederschlagung des Warschauer Aufstands im August und September 1944. Trotz ihrer Bedeutung unterlag dieses Geschichte nach dem Krieg einem Verdrängungsprozess.

 Vortrag Warschauer Aufstand in der RNZ.

Ohne »LEADER«-Förderung keine Chance - Minister Alexander Bonde besuchte das LEADER-Projekt KZ-Gedenkstätte Neckarelz

Artikel RNZ Auf seiner diesjährigen »Sommertour« besuchte der Minister für den Ländlichen Raum Baden-Württemberg, Alexander Bonde, am 24. Juli 2014 die KZ-Gedenkstätte Neckarelz. Anlass dafür war, dass der Umbau der Comenius-Förderschule eines der bedeutsamsten regionalen Förderprojekte des Programms LEADER in der letzten EU-Förderperiode darstellte. Doch selbstverständlich interessierte sich der Minister auch für die Geschichte der Konzentrationslager am Neckar.

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Neue jugendliche Gedenkstätten-LotsenInnen vor dem ersten Einsatz

Lotsenseminar 2. Schon im Frühjahr hatten sich 8 Neuntklässler aus dem Auguste-Pattberg-Gymnasium zu einer inhaltlichen Ausbildung als neue Gedenkstätten-LotsInnen gemeldet. In den letzten beiden Schultagen vor Beginn der Sommerferien wurden sie von Rhetorik-Trainer Andreas Rieck zusätzlich darauf vorbereitet, vor Gruppen zu sprechen und das erworbene Wissen den Besuchern lebendig zu vermitteln. Dieses Seminar wurde von der Landeszentrale für politische Bildung finanziell unterstützt. Die Seminarteilnehmer freuen sich jetzt darauf, das Gelernte bald in die Praxis umzusetzen.

Neckarlager, GOLDFISCH und Schwarzacher Hof: Leitungsteam der Johannesdiakonie Mosbach auf den Spuren der Geschichte

Besuch Johannesdiakonie. Auf den Spuren der Lokalgeschichte in der NS-Zeit besuchte die Leitungskonferenz der Mosbacher Johannesdiakonie am 7. Juli 2014 die KZ-Gedenkstätte Neckarelz. Neben einem allgemeinen Überblick über die Geschichte der KZ-Außenlager am Neckar ging es auch um einen traurigen historischen Berührungspunkt …

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Reihe gegen Rechts ging weiter!

Veranstaltungen am 02., 09. und 27. Juli in Osterburken und Neckarelz.

02. Juli 2014, 19 Uhr, Ganztagesgymnasium Osterburken, Raum S1:
Vortrag »Rechtsrock als Einstiegsdroge. Inhalte und Strategien neonazistischer Musik«
Referent: Timo Büchner

Am Mittwoch, den 02. Juli 2014 um 19 Uhr, wird im Ganztagesgymnasium Osterburken (Raum S1) in einem Vortrag ein kleiner Überblick über das Auftreten der neonazistischen Szene (Codes, Marken, Organisationsformen) gegeben.

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Europas größte Minderheit - nicht willkommen?

Sinti und Roma in Deutschland heute

Gemeinsame Veranstaltung von ver.di-Bildungszentrum Mosbach und KZ-Gedenkstätte Neckarelz

In fast allen Ländern Europas gibt es eine lange Tradition der Verfolgung und Diskriminierung von Sinti und Roma. Während des Nationalsozialismus gipfelte dies im Völkermord. Mit der Zuwanderung von Roma nach Deutschland insbesondere aus Südosteuropa haben viele Bürger neue Ängste, dass die Zuwanderung das deutsche Sozialsystem überfordere und den Sozialstaat ruiniere.

Dienstag, 17. Juni 2014, 19.30 Uhr im ver.di Bildungszentrum Mosbach, Am Wasserturm 1-3, 74821 Mosbach

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Unsere Schule war KZ - Projekt für Grundschüler

Schule 1 Soll man Kindern der 4. Klasse sagen, dass ihre eigene Schule vor 70 Jahren für zwölf Monate als Konzentrationslager gedient hat? Wie kann man vom Leid der Gefangenen erzählen, ohne ihnen Angst zu machen, aber auch ohne die Geschichte zu verharmlosen?

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Kreuzweg auf dem Goldfisch-Pfad

Kreuzweg 1 Ein weiteres Mal standen die Zeichnungen von Jacques Barrau am 16. April 2014 im Mittelpunkt eines Projekts für Jugendliche. Zum Jugendkreuzweg auf dem Geschichtslehrpfad »Goldfisch«, den Martin Reiland von der Seelsorgeeinheit Elz-Neckar und Dorothee Roos von der KZ-Gedenkstätte Neckarelz gemeinsam entwickelt hatten, waren aber auch zahlreiche Erwachsene gekommen.

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Zeichnungen von Jacques Barrau als roter Faden

Am 3. April 2014 besuchte eine Klasse der Josef-Schmitt-Realschule aus Lauda die Gedenkstätte. Wegen des besonderen Datums wurde ein besonderer Projekttag daraus.

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Reihe gegen Rechts fand großes Publikum

Drei Veranstaltungen gegen rechtsextreme Bestrebungen in Deutschland und in der Region hat die KZ-Gedenkstätte Neckarelz in diesem Frühjahr organisiert. Alle fanden ein großes Publikum: der Film »Blut muss fließen«
(Artikel in der Rhein-Neckar-Zeitung,
pdfArtikel über die Veranstaltung in der Rhein-Neckar-Zeitung als pdf.),
der Vortrag "Rechtsrock als Einstiegsdroge"
(Artikel in den Fränkischen Nachrichten,
pdfArtikel über die Veranstaltung in der Rhein-Neckar-Zeitung als pdf.)
und das Podium zum NPD-Verbot
(Artikel in der Rhein-Neckar-Zeitung,
pdfArtikel über die Veranstaltung in der Rhein-Neckar-Zeitung als pdf.).

26.01.2014:
Großes Interesse am Dialog über Dr. Werner Vogl

Vortrag. Neckarelz. Noch heute kennen viele Neckarelzer den Weg von der Clemens-Brentano-Schule hinunter in Richtung Elz nur aus ihrer Grundschulzeit als den "Schulbuckel"-Weg. Bereits 2005 wurde dieser als "Dr.-Werner-Vogl-Weg" benannt. Und auch die Brücke über die Elz in Richtung Herrenwiese erhielt mit ihrer Neugestaltung einen Namen - sie ist nach Dr. Hans Wey benannt. Die symbolische Bedeutung verstehen lernen konnten um die 100 Besucher, die sich am Sonntagvormittag im Seminarraum der KZ-Gedenkstätte einfanden.

Artikel in der Rhein-Neckar-Zeitung

pdfArtikel über die Veranstaltung in der Rhein-Neckar-Zeitung als pdf.

Politische Gefangene im badischen KZ Kislau

Gut besuchter Schluss-Akzent

Diskussion Die Podiumsdiskussion »IN DUBIO PRO REO?- Zum Mosbacher KZ-Prozess«

mit Marie Bentrop und Otto Brian lockte zum Abschluss des Erinnerungsjahres 2013 zahlreiche Zuhörer in die Gedenkstätte…

pdfArtikel über die Veranstaltung in der Rhein-Neckar-Zeitung.

Neuer Flyer zum Geschichtslehrpfad GOLDFISCH

Rechtzeitig zur diesjährigen Sommerwanderung hat die KZ-Gedenkstätte einen neuen Flyer zum Geschichtslehrpfad »Goldfisch« in Obrigheim entwickelt. Verbesserte Anfahrtsbeschreibungen, Karten und die Vorstellung der einzelnen Stationen sollen die Auffindbarkeit des Pfades verbessern und eine genauere Vorstellung vom Angebot des Lehrpfads vermitteln.

mehr unter Download... oder
mehr unter Golfischpfad...

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Umbau der Comeniusschule Neckarelz zur neuen KZ-Gedenkstätte - gefördert durch:

Logo BW.

Logo Eler. Logo Leader.

Klicken Sie auf die Logos oder den Textlink, dann werden Sie zu den entsprechenden Seiten weitergeleitet.

http://www.mlr.baden-wuerttemberg.de
http://ec.europa.eu/agriculture/index_de.htm
http://leader.baden-wuerttemberg.de

Visko

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Weitere Neuigkeiten aus der KZ-Gedenkstätte

Lesen Sie weitere Neuigkeiten im neuen Zebrastreifen, dem Informationsblatt für Freunde und Mitglieder der KZ-Gedenkstätte Neckarelz.

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Ausstellungstexte jetzt auch auf Französisch

Ausstellung auf Französisch Da die KZ-Gedenkstätte Neckarelz intensive Kontakte nach Frankreich pflegt, war es eines der Projekte des Jahres 2012, die Ausstellung auch für französische Besucher zu erschließen. Deshalb haben Myriam Simon und Maryse Renner die Erläuterungstafeln, Schubladen-Texte und Lebensgeschichten ins Französische übersetzt; diese Arbeit wurde von der Landeszentrale für politische Bildung unterstützt.

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Jugendliche Gedenkstätten-Lotsen

Ausbildung Lotsen. Im ersten Halbjahr 2012 haben sich über zwanzig Schülerinnen und Schüler aus den weiterführenden Schulen des Elzmündungsraums dafür gemeldet, Gruppen in der Gedenkstätte zu begleiten oder an den Öffnungs-Sonntagen die Aufsicht zu übernehmen. Sie wurden vom Gedenkstätten-Team auf dieses Aufgabe vorbereitet; dabei verzahnten sich die »theoretische« Ausbildung mit ersten praktischen Erfahrungen. Am 17. September bietet die Gedenkstätte im Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung ein Rhetorik-Seminar für jugendliche Gedenkstätten-Lotsen an.

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Bericht über die Elsass-Exkursion

Die Besuchergruppe am Tunnel Zu zwei Erinnerungsorten im Elsass reiste eine Gruppe des Vereins KZ-Gedenkstätte in den Pfingstferien. Auf dem »Chemin de la Mémoire et des Droits de l'Homme« (Pfad der Erinnerung und der Menschenrecht), geschaffen von französischen Ehrenamtlichen, näherte man sich dem Gelände des großen Konzentrationslagers Natzweiler-Struthof.

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»Goldfisch«-Lore nach Häftlings-Zeichnung

Azubis vom Zementwerk Leimen fertigen Dauerleihgabe für KZ-Gedenkstätte Neckarelz

Übergabe Lore Ende 2010 wurde in der Gipsgrube Obrigheim eine alte Kipplore aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges gefunden. Sie befand sich an der Stelle, wo im Jahr 1944/45 KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter in der unterirdischen Fabrik »Goldfisch« Flugzeugmotoren für Kampfflugzeuge herstellen mussten.

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Goldfisch und Zebra

Buch Goldfisch und Zebra Am 16. Mai wurde die 2. Auflage des Buches Goldfisch und Zebra vorgestellt. Die Veranstaltung begann um 19 Uhr im Auguste-Pattberg-Gymnasium. Sie können das Buch über den Buchhandel bestellen.

Zur Seite des Verlags.

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Enge Kooperation mit Gedenkstätte Natzweiler/Frankreich

Herr Drechsel bei der Unterzeichnung des wissenschaftlichen Beirats. »Dieses Gespräch war ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer engen deutsch-französischen Kooperation« - dies sagte Madame Valerie Drechsler, Direktorin der Gedenkstätte »Centre Européen du Résistant Déporté - Le Struthof (CERD)« am Ort des ehemaligen Konzentrationslager Natzweiler, am Ende ihres Arbeitsbesuchs in Mosbach. Sie hatte sich dort Ende Oktober mit einem Arbeitskreis aus Mitgliedern des Vereins KZ-Gedenkstätte unter Leitung der Vorsitzenden Dorothee Roos getroffen.

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»Natzweiler am Neckar«

Evakuierung des Hauptlagers

Das Stammlager der »Neckarlager«, das KZ Natzweiler-Struthof in den Vogesen, wurde ab dem 5. September 1944 wegen der herannahenden Front evakuiert.

Die im Hauptlager noch anwesenden 6000 Häftlinge wurden fast alle nach Dachau gebracht.

Die linksrheinischen Außenkommandos, meist im Elsass, aber auch in Lothringen und im deutschen Moseltal gelegen, wurden aufgelöst.

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