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KZ-Gedenkstätte
Neckarelz e. V.

Bild neue KZ-Gedenkstätte

Die Gedenkstätte - Knotenpunkt eines Netzwerks

Die neue Gedenkstätte steht als Lernort nicht allein. Sie ist ein Knotenpunkt eines vielfältigen Netzwerks.

Sie ist Ort der außerschulischen Bildung für alle Schulen, aber auch der Jugendeinrichtungen der engeren und weiteren Region. Sie entwickelt für und mit ihnen Lernbausteine und Projekte, ist Ort für selbständiges Lernen, aber auch für Praktika und Arbeitseinsätze, wo sich Kopf- und Handarbeit verbinden.

Sie arbeitet mit Trägern der Erwachsenenbildung am Ort zusammen, mit Volkshochschule, Ver.di-Bildungsstätte und kirchlichen Trägern. Im neuen Haus werden zahlreiche Veranstaltungen stattfinden, in eigener Verantwortung wie in Kooperation. Die ganze Themenpalette historisch-politischer Bildung, von Ethik und Menschenrechtserziehung kommt dabei in Frage. Auch mit Vereinen und Verbänden der Region sind vielfältige Formen der Zusammenarbeit möglich und erwünscht.

Die Gedenkstätte ist eingebunden in die Hochschullandschaft der Rhein-Neckarregion (Unis Heidelberg und Mannheim, PH Heidelberg), aber auch in Lehrerbildung und Lehrerfortbildung im Bereich des Regierungspräsidiums Karlsruhe.

Das Museum und der Geschichtslehrpfad »Goldfisch« bilden Geopunkte im UNESCO-Geopark und sind Bausteine des touristischen Angebotes der Großen Kreisstadt Mosbach und des Neckar-Odenwald-Kreises. Zu den Museen der Region bestehen gute Kontakte, gemeinsame Projekte sind in Planung.

Die Gedenkstätte ist Teil der Gedenkstättenlandschaft in Baden-Württemberg, angedockt an die Landeszentrale für politische Bildung. Engere Zusammenarbeit gibt es dabei vor allem mit den Orten der Natzweiler-Außenlager in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland, besonders intensiv mit dem Centre Européen du Résistant Déporté in Natzwiller/Frankreich, dem Dokumentationszentrum der Sinti und Roma in Heidelberg sowie den Gedenkstätten Auschwitz/Polen und Dachau.

Sie unterhält enge Kontakte zu Organisationen ehemaliger Häftlinge bzw. deren Familien in vielen europäischen Ländern sowie damit verbundenen Bildungseinrichtungen und Museen. Sie ist auch Anziehungspunkt für ausländische Besucher der Region.

Sie möchte ein Zentrum sein, in dem sich alle Bürgerinnen und Bürger der Region in einer gemeinsamen demokratischen Überzeugung wiederfinden können. Ein Ort, an dem man sich über alle unterschiedlichen Auffassungen hinweg einig ist in der Abwehr von Gefahren neuer Ausgrenzung, von Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung.

Aktuelles


Architektonisches Konzept


Pädagogisches Konzept


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Nachrichten

Baubeginn für die neue KZ-Gedenkstätte Neckarelz erst im Jahr 2010.
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Lesen Sie im Bautagebuch über den aktuellen Planungsstand für den Neubau ist.
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