In unserem Bautagebuch können Sie sich immer über den aktuellen Planungsstand des Neubaus der neuen KZ-Gedenkstätte informieren. Weitere Informationen zum Neubau der KZ-Gedenkstätte finden Sie hier. Sie können auch gerne Kontakt zu uns aufnehmen. Wenn Sie sich über Spendenmöglichkeiten informieren möchten, finden Sie nähere Informationen hier.
Am Sonntag, dem 16. Oktober 2011 ist es endlich so weit: die neue KZ-Gedenkstätte Neckarelz wird an diesem Tag feierlich
eingeweiht. Im Mittelpunkt der Eröffnungsfeier um 11 Uhr in der Turnhalle der Clemens-Brentano-Grundschule stehen unsere
internationalen Gäste. Es haben sich insgesamt zwölf hoch betagte Überlebende der »Neckarlager« oder anderer
Außenkommandos von Natzweiler-Struthof angesagt, außerdem viele Familienangehörige der zweiten und der dritten Generation.
Anbringung der Platten mit den Häftlingsnamen.
Der Pavillon wird mit Gipskarton ausgekleidet.
Auch die Nordfassade der künftigen Gedenkstätte ist jetzt fertig, das Gerüst wurde weggeräumt. Allerdings ist
der Zugang zum Gebäude wegen der Kanalisationsarbeiten noch ein bisschen schwierig. Auch die Bautrocknung
schreitet voran, so dass hoffentlich noch vor Ostern die Böden verlegt werden können.
Im offenen Bereich haben SchülerInnen der 13. Klasse des Bismarckgymnasiums Karlsruhe im Rahmen eines Projekts
der Schülerakademie die originale Revierbaracke wieder aufgebaut. Die fachliche Leitung übernahm dabei Zimmermann
Lutz Tscharf, pädagogisch wurden wie von ihrem Lehrer Tobias Markowitsch betreut.
Einige fehlende Teile müssen nun noch ergänzt, nachträglich eingefügte Fensteröffnungen wieder geschlossen
werden. Drei Jahre ist es schon her, dass die gleichen jungen Leute die Baracke im Nachbargarten der Gedenkstätte
abgebaut und sorgsam verpackt haben. Nach dem Kriegsende war eine Krankenbaracke des KZ-Lagers Neckarelz I vom
Schulhof auf das benachbarte Grundstück versetzt worden, um dort als zunächst Werkstatt, später als Gartenhaus
zu dienen.
In der Zwischenzeit haben die SchülerInnen weiter zur Geschichte der Baracke geforscht; ihre Arbeit wurde 2010 beim Landespreis für Heimatforschung mit dem Jugendförderpreis belohnt.
Nachdem die letzten Arbeiten an der Fassade getan sind, zeigt sich das Gebäude der neuen Gedenkstätte erstmals
ohne Gerüst. Der Lamellenvorhang kommt nun viel besser zur Geltung.
Übrigens können auch bereits montierte Lamellen noch als symbolische Bausteine erworben werden – fast die Hälfte ist noch zu haben. Über die Lamellen.
Der Innenausbau schreitet weiter fort, allerdings ist der Trocknungsprozess im Sockelgeschoss noch nicht ganz abgeschlossen.
Nachdem der Winter für einige Tage Pause gemacht hat, kommen die Bauarbeiten für die neue KZ-Gedenkstätte gut voran. Im unteren Geschoss trocknen die Estriche und Wände langsam, aber sicher aus. Die Heizungen sind längst montiert, die Versorgungsleitungen gelegt, Elektro- und Installationsarbeiten stehen kurz vor dem Abschluss. So kann man langsam schon an Wandfarben und Bodenbelag denken...
In dieser Woche haben zudem die Vereinsmitglieder unter Anleitung von Bauleiter Volker Vogel im oberen Stockwerk die Lamellenfassade vor das Gebäude gehängt. Sie bildet das prägende Architektur-Element des Hauses, öffnet und vergittert zugleich den Blick auf das ehemalige KZ-Lager Neckarelz Schule und den Schulhof.
^Siehe auch: Architektonisches Konzept
Die Lamellen, verschieden dicke Bretter aus Douglasienholz, wurden bereits im Sommer von Helfern zu 1 m breiten Elementen zusammengefügt, so dass die Montage nunmehr in zwei Tagen vonstatten gehen konnte. Doch bilden die Lamellen nicht nur reale, sondern gleichzeitig auch ideelle Bau-»Steine« des Projekts. Knapp 200 Menschen, Gruppen und Institutionen haben Lamellen symbolisch erworben und damit ein großes Stück zur Finanzierung des Projekts beigetragen.
Am Samstag, dem 25. Juni sind alle LamellenspenderInnen zu einem Fest im Schulhof eingeladen. Im Rahmen dieses Festes können diejenige, die das möchten, auch ihr Namensschild selbst befestigen.
Doch bis dahin ist immer noch Zeit, eine Lamelle zu kaufen und so mitzuhelfen, die Schluss-Finanzierung zu packen. Nach Rechnung der Vereinsvorsitzenden Dorothee Roos fehlen dem Projekt jetzt noch ca. 10 000 Euro, das sind 1,9 % der Gesamtsumme. Alle sind zuversichtlich, dass dies bis zum Sommer zu schaffen ist. Über die Lamellen.
Nur der Lamellenvorhang umschließt den Offenen Bereich im Obergeschoss. Hier wird bald eine originale
Revierbaracke aufgestellt.
Blick zur Grundschule Neckarelz durch den Lamellenvorhang.
Das letzte Lamellen-Element in der Fassade wird montiert.
Trotz immer noch winterlicher Bedingungen hat das Bauprojekt zügige Fortschritte gemacht. Insbesondere
im unteren Geschoss nehmen die Räume langsam Gestalt an: die frisch verputzen Wände und der neue
Estrich müssen nun trocknen und aushärten.
Auch die Versorgung mit Gas, Wasser und Strom steht kurz vor dem Anschluss. Im oberen Geschoss
warten die Lamellenelemente – sie werden nun bald der Fassade ein ganz neues Gesicht
geben.
Vor Weihnachten konnte die Außenfassade des Holzhauses abgeschlossen werden. Graue Platten verkleiden nun das künftige
Ausstellungshaus. Sie bilden später den Hintergrund für den Lamellenvorhang. Im neuen Jahr wird dann der Innenausbau zügig
weitergehen, sobald das Holzhaus mit Fenstern versehen ist.
Im unteren Geschoss sind die haustechnischen Anlagen weitgehend fertig. Doch da der Gasanschluss noch fehlt, wurden die
Arbeiten an Wänden und Böden zunächst unterbrochen. Der Winter hat die Baustelle also fest im Griff...
Auch der Aufbau der Originalbaracke im Rahmen eines Schülerprojekts musste auf das Frühjahr verschoben
werden.
Richtfest für Rohbau – Innenausbau läuft auf Hochtouren
Am 26. 11. wurde für die neue Gedenkstätte Richtfest gefeiert. Zahlreiche Gäste lauschten dem Richtspruch des Zimmermanns Lutz Tscharf. Eingeladen hatte die Bauherrengemeinschaft aus Stadt Mosbach und dem Verein KZ-Gedenkstätte, vertreten durch OB Michael Jann und Vereinsvorsitzende Dorothee Roos. Neben den Landtagsabgeordneten Peter Hauk und Georg Nelius war auch Landrat Dr. Achim Brötel, VertreterInnen des Mosbacher Gemeinderats sowie natürlich die am Bau beteiligten Firmen gekommen. Der Richtbaum auf dem Rohbau war mit Fahnen europäischer Länder geschmückt, waren doch im KZ Neckarelz Menschen aus 25 Nationen gefangen.
Doch nach dem Fest ist wieder Arbeit angesagt: Im unteren Teil der Gedenkstätte läuft der Innenausbau inzwischen auf Hochtouren. Die Innenwände wurden neu aufgebaut, derzeit werden die neue Heizung, die Elektroinstallation sowie Wasserleitungen verlegt.
Im oberen Teil bringen Vereinsmitglieder unter der Ägide von Bauleiter Volker Vogel demnächst Zementfaserplatten auf die Außenfassade auf, im offenen Teil wird der Fußboden aus Betonwerkplatten verlegt.
Es geht voran
Die Zimmermanns- und Dachdeckarbeiten in der oberen Etage sind abgeschlossen, das Holzhaus im Rohbau fertig. Bevor die Lamellen angebracht werden, sind noch Arbeiten am Boden im offenen Bereich sowie Blechnerarbeiten nötig. Auch die Fenster sollen vor Winterbeginn eingebaut werden.
Im unteren Stockwerk sind die Fenster montiert, sobald die Türen geliefert sind, beginnt mit Nachdruck der Innenausbau.
Das Dach ist gedeckt!
Damit ist die neue Gedenkstätte regendicht. Auch der künftige offene Bereich wird überdacht, die Seitenwände aber nur durch die Holzlamellen geschlossen.
Blick vom Schulhof
Wer vom Schulhof auf die Baustelle blickt, erkennt schon deutlich die Struktur des Obergeschosses: links der Ausstellungspavillon, rechts der offene Bereich. Beide wird später der Lamellenzaun umschließen.
Ausstellungspavillon
Blick ins Innere des Ausstellungspavillons. Links drei Fenster zum Schulhof, dem ehemaligen Appellplatz; rechts das "Fenster zur Welt", das sich zum Tal hin öffnet.
Der Pavillon wächst...
Das neue Ausstellungshaus im Obergeschoss der Gedenkstätte ist kräftig gewachsen. Der Holzpavillon wird die Ausstellung zur Geschichte der Neckarlager aufnehmen.
Das Obergeschoss bekommt Kontur...
Am 7. Oktober wurden das komplette Tragwerk des Obergeschosses der neuen Gedenkstätte aufgestellt. Damit ist ein wichtiger Schritt zum neuen Haus getan.
Der Abriss beginnt!
Nach zwei Wochen Abrissarbeiten ist das Gebäude der ehemaligen Comenius-Schule fast vollständig entkernt. Alle Zwischenwände im oberen Teil, Fenster, Türen am ganzen Gebäude wurden weggenommen, die asbestbelasteten Platten an den Außenwänden und auf dem Dach sind verschwunden. Die Abfälle wurden sorgfältig getrennt, entsorgt oder für eine Wiederverwertung aufbereitet.
Der Abriss beginnt!
Mit dem ersten Ferientag in Baden-Württemberg hat das Umbauprojekt für die neue KZ-Gedenkstätte Neckarelz begonnen. Die
Planungsarbeiten dafür haben insgesamt drei Jahre gedauert.
Als erste Maßnahme wird das obere Geschoss der ehemaligen Comenius-Schule abgerissen. Dazu werden nach der Entkernung des Gebäudes zunächst die asbestbelasteten Flächen (Dach und Fassadenplatten) entfernt und entsorgt. Daran schließt sich der eigentliche Abriss des 1962 in Element-Leichtbauweise errichteten Geschosses an. Für diese Maßnahmen sind drei bis vier Wochen veranschlagt.
Wenn das obere Geschoss abgerissen ist, steht das Sockelgeschoss ohne Decke da, deshalb muss es baldmöglichst mit einer massiven
Betondecke geschlossen werden. Diese Arbeiten werden voraussichtlich erst zum Ende der Sommerferien beendet sein. Danach beginnt
die Sanierung die Untergeschosses. Für alle diese Arbeiten ist die Stadt Mosbach als Bauherr zuständig.
Der Verein KZ-Gedenkstätte wird auf der neuen Betondecke den Ausstellungspavillon aus Holz sowie den Lamellenzaun errichten (Link zum architektonischen Konzept). Diese Arbeiten beginnen Mitte September. Das Richtfest für den Rohbau ist für Ende November geplant.
Der Bauantrag ist eingereicht!
Der Startschuss ist gefallen: am 1. März unterzeichneten die beiden Vorsitzenden des Vereins
KZ-Gedenkstätte Neckarelz, Dorothee Roos und Arno Huth, den Bauantrag für den »Vereinsteil«
der neuen Gedenkstätte. Die Stadt Mosbach tat für ihren Teil das Gleiche – beide bilden jetzt eine
Bauherrengemeinschaft. Die Verantwortung ist dabei geteilt: die Stadt ist für den Abriss des heutigen
Obergeschosses und die Sanierung des Untergeschosses zuständig, der Verein für das neue Obergeschoss
(Genaueres im Architektonischen Konzept) und die gesamte Ausstellung.
Finanziell sieht es so aus, dass ein sehr großer Teil der Bausumme abgedeckt ist: es fehlen lediglich noch
15%, das sind 80 000 Euro. Doch 2010 geht es auf jeden Fall los, sonst brechen bereits zugesagte Zuschüsse
wieder weg. Baubeginn ist in den Sommerferien. Notfalls muss die Realisierung in Stufen erfolgen.
Problem dabei: es kann kein Kredit aufgenommen werden. Der Verein ist künftig finanziell für den kompletten
Unterhalt des Hauses zuständig, eine Kreditrückzahlung würde ihn überfordern.
Der Verein unternimmt große Anstrengungen, um den Fehlbetrag zu decken – und ist für jede Unterstützung dankbar!
Insbesondere können noch Lamellen als symbolische Bausteine erworben werden (mehr...). Der Lamellenzaun besteht aus über 400 Lamellen, verkauft wurden bisher 150.
Bauantrag soll Ende Februar eingereicht werden
Die Planungen für das Umbauprojekt der neuen Gedenkstätte laufen auf Hochtouren. Ende Februar soll der Bauantrag eingereicht werden, aller Voraussicht nach für beide Stockwerke gleichzeitig. Dabei ist für das Sockelgeschoss die Stadt Mosbach als Bauherrin verantwortlich. Das Erdgeschoss samt Lamellenzaun liegt in der Verantwortung des Vereins. Baubeginn soll in den Sommerferien 2010 sein.
Die Finanzierung des Sockelgeschosses ist komplett gesichert. Hier engagiert sich die Stadt Mosbach mit einem hohen Betrag, auch der europäische Zuschuss aus dem LEADER-Programm ist schriftlich zugesagt. Aber auch der Verein beteiligt sich zusätzlich, außerdem ist er sowieso für das komplette »Innenleben« verantwortlich.
Das Erdgeschoss, das man ebenerdig vom Schulhof betritt, ist in der Planung ebenfalls sehr weit fortgeschritten. Hier haben sich auch viele Privat- und FirmenspenderInnen engagiert, für die Ausstellung auch das Land Baden-Württemberg. Trotzdem klafft hier noch eine Lücke von ca. 80 000 Euro (auf Gesamtkosten von über 500 000), nachdem große Anstrengungen des Vereins, einen Bundeszuschuss zu erhalten, wahrscheinlich nicht von Erfolg gekrönt waren. Der endgültige Bescheid steht noch aus.
Um so mehr gilt es, um weitere Spenden und Zuschüsse zu werben. Nach wie vor können Lamellen als symbolische Bausteine erworben werden mehr....150 sind verkauft, insgesamt werden beim Bau aber über 400 Lamellen errichtet. Der Verein hat zahlreiche weitere Anträge gestellt und Spendenbitten geschrieben. Vorschläge und Tipps werden gerne entgegen genommen!
Arbeitsmodell der neuen Gedenkstätte
Derzeit arbeitet ein sechsköpfiges Projektteam an der Entwicklung der
Ausstellung der neuen KZ-Gedenkstätte. Es sind dies vom Vorstand Dr.
Georg Fischer, Arno Huth und Dorothee Roos, aus dem Kreis der Mitglieder
Uta Heintz und Hans Joachim Klumb sowie Ulrike Thiele als künstlerische
Beraterin. Das Grobkonzept für die vier Räume steht bereits, nun geht es
darum, jeden einzelnen Raum in der Feinplanung intensiv zu bearbeiten.
Dabei ist Kreativität, aber auch "Sitzfleisch" gefragt, denn längere
Diskussionen sind dabei unvermeidlich.
Um eine bessere räumliche Vorstellung zu haben, hat die Gruppe ein Kartonmodell erstellt. Es ist nicht zur Präsentation, sondern als Arbeitsmodell für Raumproportionen, Fenster- und Türöffnungen etc. gedacht. Deshalb ist im oberen Bereich der Lamellenzaun nicht dargestellt. Bei einem Workshop am Samstag, dem 9. Januar sollen die bis dahin erarbeiteten Ideen für Mitglieder und Interessierte zur Diskussion gestellt werden.
150 Lamellen sind verkauft
Vor einem guten Jahr startete der Verein KZ-Gedenkstätte die »Lamellen-Aktion«: Menschen, die den Umbau der Comenius-Schule zur neuen Gedenkstätte unterstützen wollten, konnten eine Lamelle als symbolischen Baustein erwerben (Link auf den Text »Die Lamellen«). Eine Lamelle kostet ab 100 Euro, nach oben waren dabei keine Grenzen gesetzt...
150 Lamellen sind inzwischen verkauft, die Käufer sind meist Privatpersonen, aber auch Gemeinden, Parteien oder Fraktionen, Vereine oder Gemeinschaften (wie zum Beispiel Kurse, Lehrerkollegien oder Schulklassen) haben eine oder manchmal auch mehrere Lamellen symbolisch erworben. Dabei kam die stolze Summe von 25.725 € zusammen. Die Spender bestimmen selbst, ob ihr Namen auf der Lamelle erscheinen soll.
Die Lamellen-Aktion geht damit in die 2. Runde, denn es werden mindestens 300 Lamellen gebraucht. Die ganz exakte Zahl steht noch nicht fest, denn der Abstand der Lamellen ist variabel, zumindest an der dem Schulhof zugewandten Seite des Gebäudes.
Also: Lamellen-Käufer und -Käuferinnen sind weiterhin hoch willkommen!
Ausstellung zum Bauprojekt wird vorbereitet
Am 27. Juni 2009 feiert die Clemens-Brentano-Grundschule Neckarelz ihr hundertjähriges Bestehen. Zu diesem Anlass zeigt die KZ-Gedenkstätte in der gegenüber liegenden Comenius-Schule zwei Sonderausstellungen. Die erste mit dem Titel »1944/45: Eine Schule wird KZ« weist darauf hin, dass das Gebäude der Grundschule zwar 100 Jahre steht, es aber nur 99 Jahre als Schule genutzt wurde - und stattdessen ein Jahr als Konzentrationslager dienen musste.
Die zweite Ausstellung ist dem Bauprojekt gewidmet. Sie steht unter dem
Titel »Erinnerung und Zukunft brauchen ein Haus: das Umbauprojekt der
KZ-Gedenkstätte«. Im Mittelpunkt stehen die Holzlamellen als wichtiges
Bauelement und charakteristisches Merkmal des neuen Gebäudes. Einige
Probeexemplare werden in voller Größe präsentiert, wegen der noch zu
niedrigen Gebäudehöhe allerdings nur liegend. Außerdem gibt es
Architekturzeichnungen, Mappen und Flyer zum Projekt. Auch eine kleine
Fotodokumentation der alten Gedenkstätte, die 2007 abgerissen werden musste,
ist zu sehen.
Am Schulfest sind beide Ausstellungen von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Sie sind aber bis zum Baubeginn in einem Jahr für BesucherInnen der KZ-Gedenkstätte weiterhin zugänglich.
Das Bauteam der Gedenkstätte (Architekt Andreas Lang, Bauleiter Volker
Vogel, Zimmermann Lutz Tscharf, Gerg Fischer, Arno Huth, Hans Jürgen
Klumb, Dorothee Roos) traf sich heute zu einem sommerlichen Workshop. Im
ersten Teil wurden die Pläne, die Andreas Lang seit dem letzten Treffen
aktualisiert hatte, nochmals durchgesprochen. Demnächst soll ein Statiker
mit der Überprüfung und Berechnung beauftragt werden. Diese Prüfung
bezieht sich auf den »Vereinsteil« am Gebäude, d. h. das
Erdgeschoss mit geschlossenem und offenem Teil sowie den Lamellenvorhang
(architektonisches Konzept)
Spannend war der zweite Teil! Anhand von einigen Lamellen in Originalgröße bekam man erstmals eine Idee davon, wie das Gebäude wirklich aussehen könnte. Abstände wurden ausprobiert, die Befestigung der Lamellen intensiv diskutiert. Dabei ist der optische Eindruck natürlich nur sehr annäherungsweise, denn das jetzige, schäbig aussehende obere Stockwerk der Comenius-Schule wird ja abgerissen, der neue Baukörper wird ganz anders aussehen. Außerdem wurden die Lamellen lediglich angelehnt, in größerem Abstand, als das später der Fall sein wird.
Trotzdem war das Bauteam mit diesem Tag sehr zufrieden!
Ab 26.01. jeden Sonntag von 14 - 17 Uhr geöffnet.