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KZ-Gedenkstätte
Neckarelz e. V.

Bild neue KZ-Gedenkstätte

Bautagebuch

In unserem Bautagebuch können Sie sich immer über den aktuellen Planungsstand des Neubaus der neuen KZ-Gedenkstätte informieren. Weitere Informationen zum Neubau der KZ-Gedenkstätte finden Sie hier. Sie können auch gerne Kontakt zu uns aufnehmen. Wenn Sie sich über Spendenmöglichkeiten informieren möchten, finden Sie nähere Informationen hier.


1 März 2010

Der Bauantrag ist eingereicht!

Unterzeichnung des Bauantrags. Der Startschuss ist gefallen: am 1. März unterzeichneten die beiden Vorsitzenden des Vereins KZ-Gedenkstätte Neckarelz, Dorothee Roos und Arno Huth, den Bauantrag für den »Vereinsteil« der neuen Gedenkstätte. Die Stadt Mosbach tat für ihren Teil das Gleiche – beide bilden jetzt eine Bauherrengemeinschaft. Die Verantwortung ist dabei geteilt: die Stadt ist für den Abriss des heutigen Obergeschosses und die Sanierung des Untergeschosses zuständig, der Verein für das neue Obergeschoss (Genaueres im Architektonischen Konzept) und die gesamte Ausstellung.

Unterzeichnung des Bauantrags.Finanziell sieht es so aus, dass ein sehr großer Teil der Bausumme abgedeckt ist: es fehlen lediglich noch 15%, das sind 80 000 Euro. Doch 2010 geht es auf jeden Fall los, sonst brechen bereits zugesagte Zuschüsse wieder weg. Baubeginn ist in den Sommerferien. Notfalls muss die Realisierung in Stufen erfolgen. Problem dabei: es kann kein Kredit aufgenommen werden. Der Verein ist künftig finanziell für den kompletten Unterhalt des Hauses zuständig, eine Kreditrückzahlung würde ihn überfordern.

Der Verein unternimmt große Anstrengungen, um den Fehlbetrag zu decken – und ist für jede Unterstützung dankbar!

Insbesondere können noch Lamellen als symbolische Bausteine erworben werden (mehr...). Der Lamellenzaun besteht aus über 400 Lamellen, verkauft wurden bisher 150.


Januar⁄Februar 2010

Bauantrag soll Ende Februar eingereicht werden

Die Planungen für das Umbauprojekt der neuen Gedenkstätte laufen auf Hochtouren. Ende Februar soll der Bauantrag eingereicht werden, aller Voraussicht nach für beide Stockwerke gleichzeitig. Dabei ist für das Sockelgeschoss die Stadt Mosbach als Bauherrin verantwortlich. Das Erdgeschoss samt Lamellenzaun liegt in der Verantwortung des Vereins. Baubeginn soll in den Sommerferien 2010 sein.

Die Finanzierung des Sockelgeschosses ist komplett gesichert. Hier engagiert sich die Stadt Mosbach mit einem hohen Betrag, auch der europäische Zuschuss aus dem LEADER-Programm ist schriftlich zugesagt. Aber auch der Verein beteiligt sich zusätzlich, außerdem ist er sowieso für das komplette »Innenleben« verantwortlich.

Das Erdgeschoss, das man ebenerdig vom Schulhof betritt, ist in der Planung ebenfalls sehr weit fortgeschritten. Hier haben sich auch viele Privat- und FirmenspenderInnen engagiert, für die Ausstellung auch das Land Baden-Württemberg. Trotzdem klafft hier noch eine Lücke von ca. 80 000 Euro (auf Gesamtkosten von über 500 000), nachdem große Anstrengungen des Vereins, einen Bundeszuschuss zu erhalten, wahrscheinlich nicht von Erfolg gekrönt waren. Der endgültige Bescheid steht noch aus.

Um so mehr gilt es, um weitere Spenden und Zuschüsse zu werben. Nach wie vor können Lamellen als symbolische Bausteine erworben werden mehr....150 sind verkauft, insgesamt werden beim Bau aber über 400 Lamellen errichtet. Der Verein hat zahlreiche weitere Anträge gestellt und Spendenbitten geschrieben. Vorschläge und Tipps werden gerne entgegen genommen!


September⁄Oktober 2009

Arbeitsmodell der neuen Gedenkstätte

Arbeitsmodell der neuen Gedenkstätte 1. Derzeit arbeitet ein sechsköpfiges Projektteam an der Entwicklung der Ausstellung der neuen KZ-Gedenkstätte. Es sind dies vom Vorstand Dr. Georg Fischer, Arno Huth und Dorothee Roos, aus dem Kreis der Mitglieder Uta Heintz und Hans Joachim Klumb sowie Ulrike Thiele als künstlerische Arbeitsmodell der neuen Gedenkstätte 2. Beraterin. Das Grobkonzept für die vier Räume steht bereits, nun geht es darum, jeden einzelnen Raum in der Feinplanung intensiv zu bearbeiten. Dabei ist Kreativität, aber auch "Sitzfleisch" gefragt, denn längere Diskussionen sind dabei unvermeidlich.

Um eine bessere räumliche Vorstellung zu haben, hat die Gruppe ein Kartonmodell erstellt. Es ist nicht zur Präsentation, sondern als Arbeitsmodell für Raumproportionen, Fenster- und Türöffnungen etc. gedacht. Deshalb ist im oberen Bereich der Lamellenzaun nicht dargestellt. Bei einem Workshop am Samstag, dem 9. Januar sollen die bis dahin erarbeiteten Ideen für Mitglieder und Interessierte zur Diskussion gestellt werden.


Juli 2009

150 Lamellen sind verkauft

Vor einem guten Jahr startete der Verein KZ-Gedenkstätte die »Lamellen-Aktion«: Menschen, die den Umbau der Comenius-Schule zur neuen Gedenkstätte unterstützen wollten, konnten eine Lamelle als symbolischen Baustein erwerben (Link auf den Text »Die Lamellen«). Eine Lamelle kostet ab 100 Euro, nach oben waren dabei keine Grenzen gesetzt...

150 Lamellen sind inzwischen verkauft, die Käufer sind meist Privatpersonen, aber auch Gemeinden, Parteien oder Fraktionen, Vereine oder Gemeinschaften (wie zum Beispiel Kurse, Lehrerkollegien oder Schulklassen) haben eine oder manchmal auch mehrere Lamellen symbolisch erworben. Dabei kam die stolze Summe von 25.725 € zusammen. Die Spender bestimmen selbst, ob ihr Namen auf der Lamelle erscheinen soll.

Die Lamellen-Aktion geht damit in die 2. Runde, denn es werden mindestens 300 Lamellen gebraucht. Die ganz exakte Zahl steht noch nicht fest, denn der Abstand der Lamellen ist variabel, zumindest an der dem Schulhof zugewandten Seite des Gebäudes.

Also: Lamellen-Käufer und -Käuferinnen sind weiterhin hoch willkommen!


23. Juni 2009

Die Lamellen für die neue Gedenkstätte 1. Ausstellung zum Bauprojekt wird vorbereitet

Am 27. Juni 2009 feiert die Clemens-Brentano-Grundschule Neckarelz ihr hundertjähriges Bestehen. Zu diesem Anlass zeigt die KZ-Gedenkstätte in der gegenüber liegenden Comenius-Schule zwei Sonderausstellungen. Die erste mit dem Titel »1944/45: Eine Schule wird KZ« weist darauf hin, dass das Gebäude der Grundschule zwar 100 Jahre steht, es aber nur 99 Jahre als Schule genutzt wurde - und stattdessen ein Jahr als Konzentrationslager dienen musste.

Die Lamellen für die neue Gedenkstätte 2. Die zweite Ausstellung ist dem Bauprojekt gewidmet. Sie steht unter dem Titel »Erinnerung und Zukunft brauchen ein Haus: das Umbauprojekt der KZ-Gedenkstätte«. Im Mittelpunkt stehen die Holzlamellen als wichtiges Bauelement und charakteristisches Merkmal des neuen Gebäudes. Einige Probeexemplare werden in voller Größe präsentiert, wegen der noch zu niedrigen Gebäudehöhe allerdings nur liegend. Außerdem gibt es Architekturzeichnungen, Mappen und Flyer zum Projekt. Auch eine kleine Fotodokumentation der alten Gedenkstätte, die 2007 abgerissen werden musste, ist zu sehen.

Am Schulfest sind beide Ausstellungen von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Sie sind aber bis zum Baubeginn in einem Jahr für BesucherInnen der KZ-Gedenkstätte weiterhin zugänglich.


Samstag, 13. Juni

Das Bauteam. Das Bauteam der Gedenkstätte (Architekt Andreas Lang, Bauleiter Volker Vogel, Zimmermann Lutz Tscharf, Gerg Fischer, Arno Huth, Hans Jürgen Klumb, Dorothee Roos) traf sich heute zu einem sommerlichen Workshop. Im ersten Teil wurden die Pläne, die Andreas Lang seit dem letzten Treffen aktualisiert hatte, nochmals durchgesprochen. Demnächst soll ein Statiker mit der Überprüfung und Berechnung beauftragt werden. Diese Prüfung bezieht sich auf den »Vereinsteil« am Gebäude, d. h. das Erdgeschoss mit geschlossenem und offenem Teil sowie den Lamellenvorhang (architektonisches Konzept)

Spannend war der zweite Teil! Anhand von einigen Lamellen in Originalgröße bekam man erstmals eine Idee davon, wie das Gebäude wirklich aussehen könnte. Abstände wurden ausprobiert, die Befestigung der Lamellen intensiv diskutiert. Dabei ist der optische Eindruck natürlich nur sehr annäherungsweise, denn das jetzige, schäbig aussehende obere Stockwerk der Comenius-Schule wird ja abgerissen, der neue Baukörper wird ganz anders aussehen. Außerdem wurden die Lamellen lediglich angelehnt, in größerem Abstand, als das später der Fall sein wird.

Trotzdem war das Bauteam mit diesem Tag sehr zufrieden!

Nachrichten

Baubeginn für die neue KZ-Gedenkstätte Neckarelz erst im Jahr 2010.
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Lesen Sie im Bautagebuch über den aktuellen Planungsstand für den Neubau ist.
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