Zwei Konzerte von »Sing a Song« am 3. Advent - Erlös für KZ-Gedenkstätte
Die Adventszeit ist eine Zeit für Musik, besonders, wenn diese mit Texten verbunden ist. Fröhliche oder besinnliche Lieder zum Advent, zur Weihnacht, zur Winterszeit drücken aus, was uns bewegt. Gleichzeitig ist die Adventszeit auch eine Zeit der guten Werke. Wer ein Fest feiert oder sich auf eines freut, der gibt auch gerne anderen etwas ab.
Benefiz-Konzert für die KZ-Gedenkstätte
Zu einem nicht alltäglichen Konzert laden die evangelische Kirchengemeinde Neckarelz und der Verein KZ-Gedenkstätte Neckarelz ein. Es findet am 15. November, also dem Nachmittag des Volkstrauertages, um 16 Uhr in der Martinskirche in Mosbach-Neckarelz (Martin-Luther-Straße) statt.
»Dieses Gespräch war ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer engen deutsch-französischen Kooperation« - dies sagte Madame Valerie Drechsler, Direktorin der Gedenkstätte »Centre Européen du Résistant Déporté - Le Struthof (CERD)« am Ort des ehemaligen Konzentrationslager Natzweiler, am Ende ihres Arbeitsbesuchs in Mosbach. Sie hatte sich dort Ende Oktober mit einem Arbeitskreis aus Mitgliedern des Vereins KZ-Gedenkstätte unter Leitung der Vorsitzenden Dorothee Roos getroffen.
Die Gemeinde Neckargerach veranstaltete in Kooperation mit dem KulturHaus Neckargerach.ein Gedenkwochenende zur Förderung der Baumaßnahmen der KZ-Gedenkstätte Neckarelz.
Schon sehr herbstlich kühl war es, als Mitglieder eines Gesprächskreises der Christusgemeinde Mosbach, gelotst von Dorothee Roos, den Geschichtslehrpfad "Goldfisch" abwanderten.
Am zweiten Oktoberwochenende besuchten Dorothee Roos und Verena Unmüßig zwei Überlebende des Konzentrationslagers Neckarelz in Frankreich. Marc Costantini und Georges Thyrard wohnen heute beide im Departement Vosges, beide wurden am gleichen Tag, dem 5.9.1944 verhaftet.
Am Bahnhof des kleinen elsässischen Städtchens Rothau bei Schirmeck im Elsass fand am Samstag, dem 12. September eine bewegende Gedenkfeier statt.
Anlass war der 65. Jahrestag der Evakuierung des Lagers Natzweiler Struthof. Als im Herbst 1944 sich amerikanische Truppen dem Vogesenkamm näherten, wurden über 5000 Insassen des Lagers mit dem Zug nach Dachau gebracht. Schon in den Jahren davor, von 1941 bis 1944, waren am Bahnhof Rothau sämtliche Häftlingstransporte von und nach Natzweiler angekommen. Deshalb wurde außen am Gebäude eine Gedenktafel angebracht.
Bürgerstiftung unterstützt die ehrenamtliche Arbeit des KZ-Gedenkstätte Neckarelz e.V.
Mehr als 20.000 Besucher nahmen bisher die Informations- und Bildungsangebote des Vereins KZ-Gedenkstätte Neckarelz in Anspruch. Seit mehr als 10 Jahren leisten dort Ehrenamtliche vorbildliche Arbeit gegen das Verschweigen, Vergessen und Verdrängen von NS-Vergangenheit: als Träger der KZ-Gedenkstätte, durch Pflege des Kontakts zu Zeitzeugen und deren Familien, durch Ausrichtung von Veranstaltungen und durch Aufklärung gegenüber den Gefahren von Rechtsextremismus, Rassismus und antidemokratischen Bestrebungen.
Am 1. September jährt sich der Ausbruch des 2. Weltkrieges zum 70. Mal. Ein Jahrestag, der nichts Fröhliches hat, sondern zum Innehalten einlädt.
Denn nach dem Ende des 2. Weltkrieges war man sich in Deutschland einig: nie wieder sollte Krieg vom deutschen Boden ausgehen. Als die Bundeswehr gegründet wurde, sollte sie höchstens der Verteidigung bei einem Angriff dienen. Wer Soldat wurde, war fast sicher, nie zum Einsatz zu kommen, denn der Kalte Krieg führte zum Gleichgewicht des Schreckens und seinem merkwürdigen Frieden.
Fast schon zur Tradition geworden ist die Spätsommer-Wanderung auf dem Geschichtslehrpfad »Goldfisch«. In diesem Jahr findet sie am Sonntag, dem 31. August statt.
Treffpunkt ist um 15 Uhr an der Bushaltestelle »Gardinenfabrik Obrigheim«. Autos können im Industriegebiet am Neckar geparkt werden.
Mosbach (dr). Auf Einladung der Stadt Mosbach und der Landeszentrale für politische Bildung war am 2. Juli ein hochkarätiges, international besetztes Expertengremium aus Wissenschaft und Gedenkstätten in der KZ-Gedenkstätte Neckarelz zu Gast. Oberbürgermeister Michael Jann und der Fachbereichsleiter des Gedenkstättenreferats der Landeszentrale, Konrad Pflug, begrüßten die Gäste.
Erklärung des wissenschaftlichen Beirats.
Am 27. Juni 2009 feierte die Clemens-Brentano-Grundschule in Neckarelz ihr hundertjähriges Bestehen. Eigens für das Schulfest hat der Verein KZ-Gedenkstätte ein Ausstellung unter dem Titel »1944/45 - eine Schule wird Konzentrationslager&171; geschaffen, die daran erinnert, dass das hundertjährige Gebäude nur 99 Jahre als Schule gedient hat.
Leider steht zu befürchten, dass die KZ-Gedenkstätte Kochendorf, die sich im Salzbergwerk 100 m unter der Erde befindet, demnächst nicht mehr betretbar sein wird. Die Südwestdeutschen Salzwerke, Betreiber des Besucherbergwerks, beabsichtigen, diese attraktive Freizeiteinrichtung zu schließen.
Bis zum April 2009 war der Verein KZ-Gedenkstätte davon ausgegangen, dass die Bauarbeiten zum Umbauprojekt »Comenius-Schule als neue KZ-Gedenkstätte« in den Sommerferien 2009 beginnen würden. Doch im Mai hat sich endgültig herausgestellt, dass dieser Termin nicht zu halten ist.
Radtour zu Neckarufer-Lehrpfaden am Internationalen Museumstag
»Museen und Tourismus« - so lautet weltweit das Motto des Internationalen Museumstages, der dieses Jahr auf Sonntag, den 17. Mai fällt. Drei Museen in Neckarnähe laden an diesem Tag gemeinsam zu einer Radtour unter dem Motto »Freiluft-Museum Neckarlandschaft - einfach erradelt, dreifach gesehen« an.
Vierzehn ukrainische Überlebende verschiedener Konzentrationslager Nazi- Deutschlands, darunter Auschwitz, Ravensbrück, Stutthof, Buchenwald, Sachsenhausen, Neuengamme, hatten im Mai die Möglichkeit, auf Einladung des Maximilian-Kolbe-Werks einen Erholungsurlaub in Billigheim/Baden zu verbringen.
Am 1. Mai lädt der Verein KZ-Gedenkstätte zu einer Wanderung ein, die für Eisenbahnfreunde und historisch Interessierte gleichermaßen interessant ist. Sie folgt nämlich, soweit das möglich ist, der alten Trasse der Badischen Odenwaldbahn.an.
Peter Härtling, Hanna Möller und Daniel Roos gestalteten literarisch-musikalischen Abend für den Neubau der KZ-Gedenkstätte
Text und Fotos: Peter Lahr
Mosbach. Zwei Sterne besaß der Donnerstagabend für Dorothee Roos, die Vorsitzende des Vereins KZ-Gedenkstätte Neckarelz.
Peter Härtling besuchte die KZ-Gedenkstätte Neckarelz
Text und Fotos: Peter Lahr
Neckarelz. Bevor Peter Härtling am Donnerstagabend im NKG aus dem Roman »Der Wanderer« las (siehe gesonderter Artikel), besuchte er am Nachmittag die KZ-Gedenkstätte Neckarelz, den Nutznießer der abendlichen Benefiz-Veranstaltung. Vereinsvorsitzende Dorothee Roos führte einen aufmerksamen Gast durch die momentan räumlich eingeschränkte Gedenkstätte und erfuhr zu ihrer eigenen Überraschung, dass sich der Schriftsteller in seinem Heimatort Mörfelden-Walldorf nahe Frankfurt für eine ganz ähnliche Initiative stark gemacht hatte.
27.1.: Lesung mit Karl-Otto Saur junior aus dem Buch über seinen Vater
Unmittelbar vor seinem Selbstmord am 29. April 1945 schrieb Adolf Hitler sein politisches Testament. Darin bestimmte er, wie es nach seinem Tod in NS-Deutschland weitergehen sollte. Er besetzte fast alle Schlüsselpositionen in Partei und Regierung neu - natürlich wurde das alles nie umgesetzt.
Ab 26.01. jeden Sonntag von 14 - 17 Uhr geöffnet.