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KZ-Gedenkstätte
Neckarelz e. V.

Nachrichten – Archiv 2010

Informieren Sie sich über Projekte, Begegnugen und Termine der letzten Monate.


Renovierung des Goldfisch-Pfads

Mehr als dreißig Jugendliche aus dem Berufsbildungswerk der Johannesanstalten Mosbach arbeiteten eine ganze Woche lang auf dem Geschichtslehrpfad »Goldfisch« in Obrigheim. Die angehenden Landschaftsgärtner setzten den Treppenweg, das Herzstück des Pfades, in Stand.

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Junge Musiker spielten für die Gedenkstätte

Beim Frühlingskonzert des Adolf-Schmitthenner-Gymnasiums in Neckarbischofsheim erspielten die jugendlichen Instrumentalisten der Musik-AGs eine Spende zugunsten des Bauprojekts der Gedenkstätte. Zur Spendenübergabe hatten einige von ihnen nochmals ihre Instrumente mitgebracht. »Wir haben das sehr gern gemacht und wünschen uns, dass unsere SchülerInnen die neue Gedenkstätte als Lernort nutzen werden. Denn es geht ja dort auch um die Geschichte unserer Stadt«, unterstrich Schulleiter Wolfgang Schmidt.

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Benefiz-Lauf des Auguste-Pattberg-Gymnasiums

Sportliche Höchstleistungen erbrachten Schülerinnen und Schüler des Auguste-Pattberg-Gymnasiums am Tag vor Himmelfahrt. 150 Freiwillige rannten zusammen mehr als tausend Runden im Elzstadion. Jede Runde wurde dabei von »Sponsoren«, meist Eltern, Großeltern oder Paten, mit einen kleinen Geldgeschenk belohnt.

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Besuch von Christiane und Guy Halsdorf

Anfang April bekam die KZ-Gedenkstätte Neckarelz Besuch aus Luxemburg: Guy Halsdorf, Sohn des ehemaligen Häftlings Henri/Heiny Halsdorf, sah zum ersten Mal die Orte, von denen sein Vater oft erzählt hatte. Zusammen mit seiner Frau Christiane besuchte er Neunkirchen, Guttenbach, Binau und Neckarelz.

Henri Halsdorf, geboren 1919 im luxemburgischen Befort, in war einer der Häftlinge, der im Spätherbst 1944 mit der Kommandantur des Hauptlagers Natzweiler an den Neckar umzog (Verlagerung Natzweiler am Neckar).

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Polnische KZ-Überlebende zu Gast in Neckarelz

Auf Einladung des Maximilian-Kolbe-Werks verbrachte eine Gruppe von KZ-Überlebenden aus Polen im April zwei Urlaubswochen im St-Lukas-Heim in Billigheim bei Mosbach. Die meisten Gruppenmitglieder waren als Kinder von ihren Eltern getrennt und ins KZ Majdanek gebracht worden, wo sie durch glückliche Zufälle überlebten. Dorothee Roos zeigte den Gästen aus Polen die Gedenkstätte in Neckarelz und schilderte die hier geleistete Erinnerungsarbeit.

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Studenten drehen Film über die Neckarlager

Mitte Februar drehten die StudentInnen Nina Bogumil, Melanie Fütterer, Stephan Liebig, Robert Schadt und Valentin Uhrmeister einen Film über die Geschichte der Neckarlager. Sie alle studieren im Fachbereich »Online-Medien« an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Mosbach.

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»Gedichte aus der Schublade« – Lesung von Helmut Senk

Ein Leben lang hat Helmut Senk, Realschulrektor im Ruhestand aus Diedesheim, Gedichte geschrieben. Anlass boten Alltagsereignisse, Naturerlebnisse, Beziehungen zu Menschen und Dingen, aber auch Vorgänge auf der politischen Weltbühne. An eine Veröffentlichung dachte er dabei nicht – und nannte seine in Zyklen angeordneten Werke »Gedichte für die Schublade«.

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»Der Krieg schläft ein«

Lesung mit Stefan Müller-Ruppert im GTO – Erinnerung an Kriegsende und Befreiung

»Der Krieg schläft ein« – so heißt ein musikalisch-literarischer Leseabend mit Stefan Müller-Ruppert, zu dem das Ganztagsgymnasium Osterburken, die Stadt Osterburken und der Verein KZ-Gedenkstätte Neckarelz am Montag, dem 29. März 2010 um 19.30 in die Aula des GTO einladen. Der Abend ist gleichzeitig eine Benefiz-Veranstaltung für das Umbau-Projekt der KZ-Gedenkstätte.

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Arno Huth: »Verfolgung der Sinti, Roma und Jenischen...

Arno Huth: »Verfolgung der Sinti, Roma und Jenischen im ländlichen Raum des Kraichgaus, des Neckartales, des Elztales und des Baulandes«.

Die Dokumentation ist zweiteilig angelegt: zunächst geht um Menschen aus der Region, die der Minderzeit der »Zigeuner« zugerechnet wurden. Behördlicherseits gab es eine lange Tradition, diese Menschen zu »erfassen« – in der NS-Zeit bekam das Wort tödliche Bedeutung.

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Erinnerung und Zukunft brauchen ein Haus

Seit Sommer 2007 ist die KZ-Gedenkstätte Neckarelz OHNE HAUS. Das kleine alte Museumsgebäude musste wegen Bauschäden abgerissen werden. Derzeit ist die AUSSTELLUNG in einem Klassenzimmer der direkt benachbarten Comenius-Förderschule untergebracht - in verkleinerter und verdichteter Form. Nach wie vor können Gruppen empfangen werden, die erfolgreiche pädagogische Arbeit geht weiter.

Informieren Sie sich auf den folgenden Seiten über das Bauprojekt.

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