Auf Einladung des Maximilian-Kolbe-Werks verbrachte eine Gruppe von KZ-Überlebenden aus Polen im April zwei
Urlaubswochen im St-Lukas-Heim in Billigheim bei Mosbach. Die meisten Gruppenmitglieder waren als Kinder von
ihren Eltern getrennt und ins KZ Majdanek gebracht worden, wo sie durch glückliche Zufälle überlebten. Dorothee
Roos zeigte den Gästen aus Polen die Gedenkstätte in Neckarelz und schilderte die hier geleistete
Erinnerungsarbeit.
Am gleichen Tag besuchten die Gäste auch den Goldfisch-Pfad, der gerade von Jugendlichen aus dem Berufsbildungswerk der Johannesdiakonie renoviert wurde.. Gebannt lauschten die jungen Leute den Erzählungen von Gruppenleiter Wladyslaw Pilip. »Wir haben unsere Kindheit im Lager verloren und mussten zu früh erwachsen werden. Eure Aufgabe wird es sein, dafür sorgen, dass unsere beiden Länder in Frieden leben und es niemals mehr Krieg gibt!«
Umgekehrt zeigten sich die polnische Gruppe sehr angetan vom Arbeitseinsatz der Jugendlichen
Ab 26.01. jeden Sonntag von 14 - 17 Uhr geöffnet.