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KZ-Gedenkstätte
Neckarelz e. V.

Bild neue KZ-Gedenkstätte

Besuch von Christiane und Guy Halsdorf

Anfang April bekam die KZ-Gedenkstätte Neckarelz Besuch aus Luxemburg: Guy Halsdorf, Sohn des ehemaligen Häftlings Henri/Heiny Halsdorf, sah zum ersten Mal die Orte, von denen sein Vater oft erzählt hatte. Zusammen mit seiner Frau Christiane besuchte er Neunkirchen, Guttenbach, Binau und Neckarelz.

Henri Halsdorf, geboren 1919 im luxemburgischen Befort, in war einer der Häftlinge, der im Spätherbst 1944 mit der Kommandantur des Hauptlagers Natzweiler an den Neckar umzog (Verlagerung Natzweiler am Neckar). Seine Position im Lager war insofern eine besondere, als er für den SS-Fuhrpark verantwortlich war. Die Wagen der SS waren im Dorf Neunkirchen stationiert. Deshalb lebte Henri Halsdorf zusammen mit zwei Kameraden in einer Art Privatquartier in Neunkirchen, wenn auch unter Bewachung.

Das Ehepaar Halsdorf Seit seinem ersten Nachkriegs-Besuch im Jahr 1997 entwickelten sich freundschaftliche Beziehungen zum damaligen Bürgermeister Hermann Vogt und vielen anderen Neunkircher Bürgern. Bis zum Tod von Henri Halsdorf im Mai 2009 gab es zahlreiche wechselseitige Einladungen und Besuche.

Im Herbst 2010 wird im Heimatkalender »Unser Land« ein Artikel von Hermann Vogt über Henri Halsdorf erscheinen.

Guy und Christiane Halsdorf hörten mit Interesse, dass in der neuen KZ-Gedenkstätte dem Thema der Kommandantur-Verlagerung ein eigener Raum gewidmet sein wird (Architektonisches Konzept der neuen Gedenkstätte). Über eine großzügige Spende zugunsten des Bauprojekts freute sich die Vereinsvorsitzende Dorothee Roos.

Aktuell

Ab 26.01. jeden Sonntag von 14 - 17 Uhr geöffnet.

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