MdL Georg Nelius besuchte die KZ-Gedenkstätte Neckarelz
Bei seinem Besuch in der KZ-Gedenkstätte Neckarelz betonte der Landtagsabgeordnete
der SPD für den Neckar-Odenwald-Kreis, Georg Nelius , dass er in
der Gedenkstätte eine Einrichtung sehe, die im Konzert der Bildungsstätten
in Stadt und Kreis eine nicht mehr wegzudenkende Rolle spiele. »Sie
ist einerseits eine wichtige Ergänzung des historisch-politischen
Unterrichts in den Schulen, die Schülern auf kreative Weise zeigt,
wie stark die Mächtigen der NS-Zeit auch in das Leben der Region
eingegriffen haben. Aber auch nichtschulische Jugendgruppen und erwachsene
Besucher finden dort ein anregendes Denk-Angebot, das sie sensibilisieren
kann: gegen vereinfachende Geschichtsdeutung, gegen neue Gefahren von
Rechts - und für die Verteidigung der Grundrechte in der Demokratie.«
MdL Nelius ließ sich von der Vereinsvorsitzenden Dorothee Roos und Schatzmeister Gerd Teßmer den Sachstand des Umbauprojekts der Gedenkstätte erläutern. »Wir sind optimistisch, dass wir den Umbau der Comenius-Schule zur künftigen Gedenkstätte finanziell und organisatorisch bewältigen können«, erklärte Dorothee Roos. Allerdings erfordere dies eine große Kraftanstrengung. Besonders erfreut zeigte sich die Vereinsvorsitzende über Fördermöglichkeiten der europäischen Ebene, die im engen Kontakt mit der Stadt Mosbach sowie anderen einschlägigen Beratungseinrichtungen der kommunalen und der Landesebene vorbereitet und entwickelt werden können. Hier bat sie den Abgeordneten, der ja auch dem Gemeinderat Mosbach und dem Kreistag in wichtiger Position angehört, um seine Unterstützung auf diesen verschiedenen Ebenen. Georg Nelius, der dem Trägerverein der KZ-Gedenkstätte seit seiner Gründung angehört, sagte dies gerne zu.
»Trotz dieser Zuschusshoffnungen bleiben wir nach wie vor auf Spenden aus der Zivilgesellschaft und von Firmen angewiesen«, schloss Gerd Teßmer, der zuvor die erfreulich angelaufene »Lamellenaktion«, also den Verkauf symbolischer Bauelemente, als Spendenmöglichkeit dargestellt hatte.
Bild (von links nach rechts): 1. Vorsitzende Dorothee Roos, MdL Georg Nelius, Schatzmeister Gerd Teßmer, Vorstandsmitglied Bernhard Edin