Die Ausstellung in der KZ-Gedenkstätte führt die Besucher auf ungewöhnliche Weise an den Alltag der Häftlinge heran. Sie verzichtet weitgehend auf Text.
Die Besucher werden durch die Installationen dazu angeregt, sich ihr eigenes Bild zu machen. Sie können dabei an ihr Vor-Wissen anknüpfen. Gleichzeitig werden auch Teile des Vorwissens durch die Ausstellung in Frage gestellt.
Die KZ-Gedenkstätte ist keine Schreckenskammer, sondern ein Ort des Nach-Denkens. Das Bild der Verhältnisse von 1944/45 erweist sich ein Puzzle mit Brüchen und Leerstellen. Es setzt sich, ausgehend von den Objekten, im Kopf der Besucher zusammen.
Für Gruppen spielt das gemeinsame Gespräch eine wichtige Rolle, das die Eindrücke und Seh-Erlebnisse bündelt und hinterfragt.
Für weitergehende Fragen stehen zusätzliche Informationsmöglichkeiten bereit.